Etwa 5500 verschiedene Sorten Gin gibt es auf der Welt. Nicht ohne Grund ist Gin zu einem Lebensgefühl geworden. Dieses Lebensgefühl will anständig serviert werden. Wer also etwas von Gin versteht, trinkt seinen Bramble, Gin Fizz, Gimlet oder einen Gin Basil Smash nicht einfach aus schnöden Gläsern – der Kenner greift zu Gin-Gläsern. Ein ausgezeichnetes Beispiel dafür liefert die neue Serie GIN von RITZENHOFF.

Aber bevor ich Dir von diesen Kunstwerken vorschwärme, gibt es eine kleine Ginkunde. Seit wann gibt es Gin? Woraus wird er gemacht und wer hats erfunden?

Gin seit mindestens 320 Jahren

Aus den ältesten Quellen Mitte des 17. Jahrhunderts geht ein Wacholderschnaps namens Genever des Arztes Franciscus Sylvius hervor. Als Wilhelm III. von Oranien-Nassau 1689 den englischen Thron bestieg, brachte er diesen Genever aus seiner Heimat mit. Er stellte die Produktion von Wacholder-Schnaps steuerfrei, belegte aber gleichzeitig den Import französischer Alkoholika mit hohen Steuern. Auch englische Soldaten, die die Holländer im Holländisch-Spanischen Krieg unterstützten, brachten diesen Schnaps mit auf die Britische Insel, wo er den Namen Gin erhielt. Durch einen Erlass wurde 1690 festgelegt, dass der Gin fortan nur noch aus englischem Getreide produziert werden durfte.

Gin

Wachholderbeeren. Foto von Patrick Hendry auf Unsplash

In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts verzehnfachte sich in Großbritannien der Pro-Kopf-Verbrauch von billig hergestelltem Gin, was zur sogenannten Gin-Epidemie oder Gin-Krise führte.  Das zog erhebliche gesundheitliche und soziale Probleme besonders in den Elendsquartieren der Städte nach sich: Die Sterberate durch Alkoholkonsum überstieg in London zeitweise die Geburtenrate. Die Kindersterblichkeit lag bei 75 Prozent. 1751 konnte die Gin-Epidemie durch Steuererhöhungen und die Einführung von Schanklizenzen eingedämmt werden.

Nach und nach erreichte der Wachholderschnaps durch verfeinerte Rezepturen und Destillationsmethoden die Oberschicht. Speziell im Londoner Bloomsbury-Viertel und im Vorort Finsbury wurde während der Gin-Ära 1791 (der sogenannte Gin Act regulierte derzeit unter anderem die Qualität und Herstellung) weiter getüftelt.

Franz. genévrier: Wacholder

Gin erhält seinen charakteristischen Geschmack aus der Aromatisierung mit Gewürzen, darunter vor allem Wacholderbeeren und Koriander. Der Name leitet sich indirekt vom botanischen Namen des Wacholders (Juniperus) ab, bzw von dem ursprünglichen niederländischen Genever (oder auch Jenever). Der Agraralkohol (zum Beispiel Weingeist) für die Herstellung von Gin wird aus beliebigen kohlenhydrathaltigen Ausgangsstoffen gebrannt, meist Getreide oder Melasse (Zuckersirup). Die Aromatisierung kann sowohl während der Destillation als auch nachträglich geschehen. Es gibt je nach Aromaträger zwei übliche Destillationsverfahren, die nebeneinander oder gleichzeitig angewendet werden: Entweder werden die Alkoholdämpfe direkt über die Gewürze geleitet und nehmen dabei die Aromen mit. Oder die Gewürze werden in den Rohalkohol eingelegt und mit diesem destilliert (dieses Verfahren nennt man auch Mazeration).

Gin, Destillierter Gin und London (dry) Gin

Gemäß der Verordnung (EU) 2019/787 gibt es die lebensmittelrechtlichen Kategorien GinDestillierter Gin und London (dry) Gin. Darüber hinaus gibt es weitere Kategorien wie Old Tom Gin und fassgereiften Gin, die lebensmittelrechtlich jedoch nicht definiert sind. Kein Gin, aber Wacholderspirituosen sind Genever und Steinhäger. Ebenfalls kein Gin, sondern ein Likör ist der im Englischen als Sloe Gin bezeichnete Schlehenlikör. Wer noch mehr über Gin erfahren will surft auf Wikipedia oder –>GINspiration.

GIN von RITZENHOFF

Wer seine Ginology erweitern will, genießt seinen Drink jetzt in den passenden, langstieligen Gingläsern von –>RITZENHOFF. Designt von der angesagten, skandinavischen Künstlerin Karin Rytter, einer Meisterin der aufwendigen Linolschnitt-Technik. Für die neue Ginglas-Serie von RITZENHOFF entwickelte Karin Rytter in Handarbeit fabelhafte, alchemistische Dekore, die den Betrachter in die surreale, okkulte Welt des Kult-Drinks hineinziehen. Voller magischer Wesen und mystischen Symbolen, wie Monden, Herzen, Gemmen und Schlangen und dem einen oder anderen verborgenen Botanical. Eine stilistische Hommage an das Kupferstich-Design historischer Gin-Labels.Willkommen in der neuen alten Welt des Gins.

Gin

Mystische Motive wie King Of Monkeys faszinieren mich!

PRODUKTBESCHREIBUNG
  • Made in Germany
  • mit echtem Platin
  • Volumen 700 ml
  • vier neue Dekore
  • verpackt in stylischer Geschenkverpackung
  • Handwäsche empfohlen
  • Preis: EUR 17,95

Ich kann mich gar nicht entscheiden, welches der Gläser mich am meisten beeindruckt und inspiriert. “King Of Monkeys” ist sowohl verspielt, als auch eine Spur düster. “Alchemist” hat etwas Kämpferisches, was sich jedoch mit interessanten Widersprüchen verquickt. Eine ruhende Hasenfrau zeigt mir “Mysterious Hare” und der junge “Faunus” springt mich förmlich aus dem Glas heraus an. Es gibt viel zu entdecken auf den Gläsern und wie schön ist es doch, bei einem guten Gin über die Motive zu philosophieren.

Gin

Der kämpferische “Alchemist”

Die Künstlerin

Über 70.000 Fans verfolgen täglich die fantastischen Arbeiten der skandinavischen Ausnahme-Künstlerin –>Karin Rytter, die in ihren Werken fein geschnitzte Sujets zu märchenhaften Szenenbildern arrangiert. Die Grafikerin, Illustratorin und Mutter dreier Kinder kombiniert in ihrer Arbeit stilistischen Realismus, Elemente des Geschichtenerzählens und gelegentlich ein Schuss Absurdes. Neben der Linolschnittechnik fertigt Karin Rytter Ölgemälde, Gouache, Aquarell, Feder und Tinte sowie Tiefdruck an. Die Künstlerin hat drei Jahre formale Ausbildung in bildender Kunst und ein Studium der Kunstgeschichte (BA) und Philosophie (MA) an der Universität Kopenhagen absolviert. Sie versucht nun, beide Bildungsbereiche in ihr Arbeitsleben zu integrieren und arbeitet gleichermaßen als Künstlerin, freiberufliche Illustratorin sowie als Lehrerin und Schriftstellerin.

Rezept gefällig?

Auf der Seite von –>Needle Blackforest Gin habe ich ein interessantes Rezept gefunden. So ganz anders und so ganz lecker!

Für einen Cherry Iced Tea brauchst du

  • 1 Tasse kalten Schwarztee
  • 2 Löffel Zucker
  • Eiswürfel
  • 6 cl (Needle) Gin
  • Halbierte Kirschen ohne Kern
  • 1 Schluck Kirschnektar
  • Rosmarin zum Garnieren

Den Schwarztee süßt Du mit dem Zucker, die Eiswürfel schmeißt Du vorzugsweise in eines der neuen RITZENHOFF Gläser. Den Gin, die Kirschen und den Kirschnektar ins Glas geben und mit dem Schwarztee auffüllen. Garniert wird mit einem Zweiglein Rosmarin. Unglaublich schmackhaft!

Gin

Wachholderbeeren aromatisieren den Gin. Foto von Jez Timms auf Unsplash

Mehr von RITZENHOFF

Die Familien AG Ritzenhoff entwirft und produziert seit mehr als 100 Jahren am Standort Marsberg / Sauerland Glaskollektionen für alle Gelegenheiten. Von der Entwicklung, über die Produktion und Veredlung bis hin zur Verpackung und Versand: all dies findet vor Ort statt. Das immer neuen, von über 300 Kreativen designten Glaskollektionen und Sammlerstücke werden in über 60 Ländern verkauft. Neben den tollen Gingläsern gibt es natürlich noch viele weitere Kollektionen. Zum Beispiel die Whisky-Gläser – inspiriert von Sagen und Myten der Highlands. Sissi von Green.Urban.Lifestyle. hat sie –>hier vorgestellt.

Trinkst Du auch gerne Gin? Wenn ja, welchen kannst Du besonders empfehlen?

Anna

Artikel enthält Werbung, Pressetext und Textauszüge: TrendXpress.org, Wikipedia.de, weitere Quellen: GINspiration.de, needle-gin.com, Bildrechte: TrendXpress, TrendXpress Pressday

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