Jetzt ist die Frau Möller verrückt geworden, denkst Du? Nope, ich kann Dir versichern, dass das nicht der Fall ist. Ich habe bewusst das Thema meines ersten Artikels für das Jahr 2020 ausgewählt. Dieses Jahr will ich mehr raus, mehr Natur, mehr Outdoorabenteuer! Und da ich schon lange ein heimlicher Fan von Faltcaravans bin (ach, was hätte ich gerne einen, auch wenns nur ein oller Klappfix ist!), habe ich im Zuge meiner Sehnsucht nach dem Draußen-sein etwas gestöbert. Aber keine Angst, Du wirst trotzdem nicht auf zukünftige Erlebnisberichte aus verrückten Hostels oder feinen Spa Hotels verzichten müssen.

Heute möchte ich Dir das Unternehmen –>Isabella etwas näher bringen, denn erstens haben deren Camp-let Faltcaravans letztes Jahr ihr 50 jähriges Jubiläum gefeiert und zweitens bieten sie eine ganze Reihe von Extras und Annehmlichkeiten, die man so in einem kleinen Anhänger gar nicht erwarten würde.

Ein Faltcaravan, was ist das?

Ein Faltcaravan ist ein Anhänger für Kraftfahrzeuge, aus dem sich ein Zelt oder vollständiger Wohnwagen zum Campen entfalten lässt. Im aufgefalteten Zustand bleibt das Zelt mit dem Anhänger fest verbunden. Faltwohnwagen können aber auch gänzlich aus anhängenden, faltbaren Wandflächen bestehen. So Wikipedia. Ob Klappfix, Alpenkreuzer, Faltanhänger, Falter, Faltwohnwagen oder Klappi; anhängen das Ding und los gehts! Ist ja alles drin. Ich persönlich finde, das gibt einem eine gewisse Freiheit. Unabhängig von Hotelbuchungen und Co. Und ja, das geht auch im Winter.

Isabella

Der Ursprung des dänischen Unternehmens ist eigentlich nur der Wunsch in die Ferien zu fahren. Firmengründer Soren Odgaard wollte seinen Urlaub in der Natur verbringen und entwarf und nähte sich sein erstes Zelt für den Eigenbedarf. Aber schnell war klar, dass auch andere Familien einen solchen Urlaub mögen, ja sogar zelebrieren. Daher entschied er sich 1957 die Firma Isabella zu gründen, um Zelte herzustellen und zu vermieten. Soren Odgaard war zu richtigen Zeit, mit dem richtigen Produkt am richtigen Ort. Und dies sollte sich auch in den nächsten Jahren nicht ändern. Eine ständige Weiterentwicklung ließ die Firma schnell wachsen. Soren Odgaard war mit seinen Ideen immer einen Schritt voraus.

Wie zum Beispiel:

  • Zelte mit herausnehmbarer Front (erstmals mit 6 Meter langen Reißverschlüssen)
  • Das „Penta“ als Wohnwagenvozelt in 350 cm Tiefe mit seinem freitragendem Mittelkreuz
  • 1967 entwickelte Soren Odgaard das Umlaufmaßsystem für Wohnwagenvorzelte
  • 1985 lieferte Isabella erstmalig Wohwagenvorzelte mit IXL Glasfibergestänge
  • 1989 wurden die IsaFlex Gummiringe für eine bessere Abspannung eingeführt
  • Sogar spezielle Maschinen für die Produktion werden seither selbst entworfen und hergestellt
  • uvm.

Der Name Camp-let ist eine Zusammensetzung aus zwei Wörtern: „Camp“, was für Campen steht und „let“, das im Dänischen leicht bedeutet. Diese beiden Begriffe sind seit 1969, als der erste Faltcaravan aus dem Werk in Dänemark rollte, das Motto von Camp-let. Das stilvolle dänische Design und solide Handwerk sorgen dafür, dass Campingfreunde in der ganzen Welt ihren Camp-let in Minutenschnelle auf- und abbauen konnten.

Faltcaravans

Damals schon ein familiäres Highlight – das gemeinsame Campen in einem Faltcaravan

50 Jahre Camping leichtgemacht – Camp-let Faltcaravans

Im Jahre 2019 waren es 50 Jahre her, dass der allererste –>Camp-let Faltcaravan vom Werk auf die Straße rollte. Seitdem hat der dänische Faltcaravan Campingfreunden in der ganzen Welt das Campingleben leichtgemacht. Seit 1969 wird im Camp-let Werk größter Wert auf handwerkliche Qualität gelegt. „Viele fleißige, geschickte und erfahrene Hände sind an der Entstehung unseres Camp-let beteiligt. Wir arbeiten weder mit Robotern noch mit großen Maschinen. Wir machen alles selbst. Unsere Schlosser übernehmen alle Stahlarbeiten, wir gießen die Glasfaserteile selbst und statten den Camp-let selbst mit Küche, Isabella-Zelthaut, Matratzen usw. aus“, erklärt Jørgen Due, Produktionsleiter bei Camp-let Productions.

Faltcaravans

Fast wie ein kleines Häuschen – der Camp-let Passion

Faltcaravans

Der Camp-let ist auch mit Fahrradträger zu haben

Camp-let hat von 1969 bis zur Übernahme durch die Isabella Group (2016) fünf Generationen des berühmten Faltcaravans auf den Markt gebracht. Im letzten Jahr wurde dann in der  Entwicklungsabteilung von Isabella und Camp-let mit Hochdruck an zwei völlig neuen Camp-let Modellen, passend zum Jubiläumsjahr, gearbeitet. Passion und Dream heißen die beiden neuen Isabella Camp-let Modelle. Der „Dream“ ist nah am bekannten Camp-let Design, während der „Passion“ völlig neu interpretiert wurde. Mit dem „Passion“ hat Camp-let also ein völlig neues Gesicht erhalten. Komplett neue Klapptechnik, mehr Raumgefühl durch oben liegendes Gestänge, viele Ventilationsmöglichkeiten sowie zahlreiche Erweiterungs-  und Aufbewahrungsmöglichkeiten zeichnen den „Passion“ aus.

Faltcaravans

Die praktische Küche im Passion

Faltcaravans

Der Camp-let Dream bietet viel Platz und Komfort. Im Hintergrund siehst Du die Schlafkabinen

Zwei Globetrotter reisen um die ganze Welt

Die Globetrotter Melanie Heitmann und Stefan Krallinger sind seit 2016 in einem alten Mercedes mit einem Camp-let am Haken auf Weltreise. Bis dato sind sie über 900 Tage unterwegs, haben 46 Länder auf 5 Kontinenten bereist und ihren Camp-let über 500 Mal auf- und abgebaut. Das Projekt nennen sie 5c100c. Unterwegs lassen Sie Menschen aus aller Welt ihren Mercedes und Camp-let signieren, der sich nach zwei Jahren als einzigartiges Kunstwerk präsentieren wird. Sowohl das Auto als auch der Camp-let werden eines Tages nach der Heimkehr von ihrem Abenteuer einem wohltätigen Zweck übergeben. Damit wird der Camp-let dem ultimativen Test unter realen Bedingungen unterzogen. Für Melanie und Stefan ist der Camp-let ein ideales Heim, weil sie ihn als Basislager zurücklassen können, während sie mit dem Auto Tagestouren unternehmen.

„Das, was wir am Camp-let so lieben, ist, dass wir in zwei Minuten ein Bett und in 15 Minuten ein richtiges Zuhause haben“, schwärmt Stefan Krallinger. Das hört sich doch verlockend an, oder? Morten Kjeldsen, CEO Isabella, sagt dazu: „Für uns ist das der optimale Test dafür, was ein Camp-let in Wirklichkeit aushält. Dass er sich so oft und unter allen möglichen Bedingungen auf- und abbauen lässt, zeugt von der hochwertigen Verarbeitung und damit Langlebigkeit unseres Camp-let. Aus diesem Grund sind wir davon überzeugt, dass der Camp-let ein Produkt ist, das auch noch in den nächsten 50 Jahren den Menschen Camping leicht machen wird“.

Frau Möller campt

Auch ich habe meine ganz eigenen Erfahrungen als Globetrotter gemacht. Ich war per Daumen in Irland, Schottland und Südengland unterwegs und habe ausschließlich im Zelt gewohnt. Als Larper bewohne ich ebenfalls für eine kurze Zeit ein Zelt und auch durch die Urlaube als Kind mit meinen Eltern bin ich fast nichts anderes gewohnt. Ich liebe das Campen! Für mein nächstes Abenteuer habe ich mir zusammen mit der lieben Sissi von –>Green.Urban.Lifestyle. etwas Besonderes ausgedacht; Wintercampen auf dem Wacken Winter Nights. Bäm! Und ja, wir haben beide Angst, zu erfrieren. Du wirst demnächst ja lesen, wie es uns ergangen ist.

Und wenn Du Isabella mal persönlich kennenlernen möchtest, komm einfach auf die Oohh! Freizeitwelten im Februar nach Hamburg. Sechs Messen in einer!

Wie sind Deine Campingerfahrungen?

Anna

Dieser Artkel enthält Werbung. Bild- und Textquelle: Isabella Vorzelte Deutschland GmbH

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